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Kategorie: Blog / Vlog

Deine Berufung finden

Deine Berufung ist etwas Einfaches

Das Wort Berufung kann irreführend sein, weil es so groß klingt. Das erschwert das Finden und Ankommen dann eher.

Denn das, was sich durch dich ausdrücken will, ist immer etwas Einfaches und Naheliegendes. So naheliegend, dass es genau dadurch übersehen werden kann.

  • Bei welcher Tätigkeit fühlst du dich total nach dir selbst? (Das kann auch etwas scheinbar Banales sein, wie z.B. der Freundin zuhören oder Kuchen backen mit den Kindern.)
  • Wenn du soviel Geld auf dem Konto hättest, dass das keine Rolle mehr spielt – wofür würdest du morgens aufstehen?
  • Stell dir mal vor, du bist ein kleines verpacktes Menschengeschenk (und deine Mitmenschen ebenso). Was ist der Inhalt DEINER Gabe, der in die Welt kommen sollen?
  • Wann fühlst du dich am stärksten mit deiner Seele verbunden?

Egal wie alt du bist – erlaube dir nochmal gedanklich an einen Nullpunkt zu gehen, an dem noch nichts beschlossen ist.

Innerer Frieden in der Berufung

Ich habe beruflich viele verschiedene Dinge ausprobiert, dir mir auch Freude gemacht haben. Ich hatte zum Beispiel mehrere Jahre einen kleinen Verlag oder habe als freie Autorin gearbeitet.

Aber ich erinnere mich auch, dass ich mich in der Arbeit damals oft angespannt und unruhig gefühlt habe. Auch die Angst, nicht gut genug zu sein oder etwas falsch zu machen, hat mich oft begleitet.

Als ich dann vor drei Jahren wieder zur Astrologie zurückkehrte (ich hatte meine Ausbildung bereits 2006/2007 gemacht), fühlte es sich an wie nach Hause kommen. 🙂

Vor allem die Verbindung von Astrologie und Seele sind 100-prozentig meins.

Was ist 100-prozentig deins? 🙂

Ein wichtiger Anhaltspunkt ist, dass es sich einfach anfühlt. Du fühlst keine Anspannung, sondern Freude und Ruhe.

Ich habe auch bereits öfter Frauen auf ihrem Weg unterstützt, die beruflich einen Schritt zurück gemacht haben und dadurch erst angekommen sind. Oder die einen gesellschaftlich eher angesehen Beruf aufgegeben haben für einen eher weniger angesehen, und genau darin ihre Berufung gefunden haben.

Oft war es dir größte Hürde, sich von dem zu lösen, was die anderen denken könnten. Es ist DEIN Leben und du hast nur eins. Lebe es für dich. 🙂

Ich unterstütze ich dich auch gerne mit meiner astrologischen Beratung dabei, deine Berufung zu finden und zu leben.

Alles Liebe 🙂
Lili

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Wie du dich leichter auf andere einlassen kannst

Die Venus ist gerade im Zeichen Skorpion und unterstützt uns mit ihrer Energie dabei, uns tiefer aufs Leben und andere Menschen einzulassen.
Die meisten Menschen haben Angst davor, sich auf andere wirklich tief einzulassen, weil sie sich dabei schutzlos und verletzlich fühlen. Ich teile in diesem kurzen Video einen Tipp mit dir, der es dir leichter macht, dich auf andere Menschen einzulassen.

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Wieso du deine Komfortzone nicht verlassen musst

Man hört und liest immer wieder, dass man seine Komfortzone verlassen muss, um zu wachsen oder sich zu entwickeln. Aber die Astrologie zeigt sehr schön auf, dass Wachstum etwas ist, das ganz natürlich in uns angelegt ist. Deswegen ist es viel wertvoller, im Einklang mit sich selbst zu bleiben und den Dingen den Raum zu geben, sich natürlich und organisch zu entfalten.

Darüber spreche ich in dieser kurzen Podcast-Folge. Viel Freude beim Anhören! 🙂

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Seelenliebe und Heilung

Heilung bedeutet immer, sich vom Ego zum wahren Selbst hinzubewegen. Wenn wir einem Seelenpartner begegnen, erkennen wir in ihm unser eigenes wahres Selbst und damit wird ein tiefgreifender und meist mehrere Jahre andauernder Heilungsprozess ausgelöst.

Viel Freude beim Anhören! 🙂

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Drei Wege zu meditieren, ohne zu meditieren

Viele Menschen finden keinen Zugang zur Meditation, und so ging es mir selbst lange. Ich dachte, ich müsse in der Meditation Nichtstun tun. Also strengte ich mich an, um nichts zu tun. 🙂 Und weil sich das so unentspannt anfühlte, und meine Gedanken ständig nachfragten, ob ich denn jetzt schon meditiere, ließ ich es recht bald wieder sein.

Heute weiß ich, dass jede Anstrengung und jedes Wollen das Gegenteil von Meditation ist. Meditation ist kein Tun. Meditation ist Sein.

Und das Sein ist der Urgrund allen Tuns. Und weil wir das immer wieder vergessen, ist es sehr heilsam, gelegentlich innezuhalten und einfach nur zu sein.

Meditation ist im Grunde nur die bewusste Erinnerung an die stille Seite deines Seins. Und ich zeige dir hier drei Wege, die ich für mich entdeckt habe, um mich damit im Alltag zu verbinden.

1. Sei eine Minute lang ohne Fokus

Von morgens an, wenn die ersten Gedanken einsetzen, bis abends, wenn sie mit uns einschlafen, befinden wir uns ständig in Bewegung. Dazu zählen auch die Bewegungen der Gedanken, die unsere Aufmerksamkeit stetig irgendwohin ziehen.

Wir wollen etwas erreichen oder vermeiden. Hoffen, wünschen, bangen, grübeln …

Nimm dir zwischendurch immer wieder 1-2 Minuten Zeit, in denen du den Fokus auf ALLES loslässt. Lass dich einfach kurz in ein zielloses Sein hineinsinken.

Du verlierst nichts dadurch, nicht mal Zeit, wegen der Kürze. Aber du gewinnst etwas Wertvolles: Du spürst dich selbst in all dem Tun. Und du wirst innerlich wieder weiter. Denn Fokus ist immer Enge. Einfach nur sein ist Weite. Und Weite ist Entspannung.

2. Yin Yoga

Ich liebe Yin Yoga. 🙂 Denn es ist eine zutiefst meditative Yoga-Praxis.

Es geht dabei weniger um Bewegung, sondern darum, bestimmte Asanas (Körperstellungen) einzunehmen und bis zu mehreren Minuten zu halten. Im Internet findest du viele Beispiele für Yin Yoga-Asanas.

Mache es so, wie es sich für dich angenehm anfühlt, sowohl von der Körperhaltung her, als auch von der Dauer.

Mir geht es so, dass ich mich beim Yin Yoga mit einer tiefen inneren Stille in mir verbunden fühle. Das geschieht ganz von selbst. Manchmal kreisen meine Gedanken dabei trotzdem weiter, aber ich lasse mich weniger in sie hineinziehen, sondern schaue ihnen eher zu.

3. Tue eins nach dem anderen

Ich habe mal gelesen, dass unser Gehirn kein Multitasking kann, sondern immer von einer Sache zur anderen hin- und herspringt. Wir tun also nie wirklich mehrere Dinge gleichzeitig, sondern zeitversetzt.

Und meist erzeugt der Versuch eher Stress und man kommt auch nicht wirklich schneller voran.

Probiere mal aus, immer nur eine Sache zu tun und unterbrich dich nicht selbst darin. Bleibe bei dieser einen Sache, auch wenn es darin zu kurzem Leerlauf kommt. Und tue erst danach eine andere.

Du wirst sehen, dass diese Herangehensweise deinen Kopf viel freier macht.

Diese Art des meditativen Seins kannst du auf einen ganzen Tag, eine ganze Woche oder sogar auf dein ganzes Leben ausweiten.

Also, probiere mal diese drei Nichtmeditation-Meditationen aus, wenn du magst. 🙂 Und ich freue mich über dein Feedback dazu in den Kommentaren. 🙂

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Meine Sehnsucht nach einem kontemplativen Leben

Mir wurde neulich bewusst, dass ich schon immer eine tiefe Sehnsucht nach einem kontemplativen Leben hatte. Und unbewusst habe ich es auch schon immer gelebt: Ruhe und Stille gesucht, Spaziergänge in der Natur, innere Verbundenheit mit einer höheren Kraft, wie auch immer man sie nennen mag: Gott, Seele, höheres Selbst …

Aber ich habe mir diese Sehnsucht nicht in ihrer Ganzheit eingestanden, weil ich ein kontemplatives Leben als einen Gegenentwurf zum „normalen“ Leben gesehen habe. Ich liebe aber auch die Freuden und Genüsse und Herausforderungen des normalen Lebens.

Frau sein. Schöne Kleider tragen. Gutes Essen genießen. Tanzen. Mich einfach lebendig und mittendrin fühlen.

Und obwohl ich darüber nie ausgiebig nachgedacht habe, schienen es mir doch immer starke und unvereinbare Gegensätze zu sein.

Bis neulich. Da wurde mir mit großer Klarheit bewusst, WIE wichtig ein kontemplatives Leben für mich ist. Dass es die Basis für alles andere ist. Dass es bedeutet, mir selbst wirklich nahe zu sein. Mich wirklich innerlich zuhause und angekommen zu fühlen.

Und dieses Erkennen, dass das kontemplative Sein die Basis für alles andere ist, war die Lösung für die erdachte Unvereinbarkeit. Es sind keine Gegensätze. Das stille Sein und die Verbundenheit mit Gott sind die Grundlage für das aktive lebendige Sein. Es ist der innere Ruhepol in der stetigen Bewegung und Veränderung des äußeren Lebens.

Ich bin sehr glücklich über dieses Erkennen, weil dadurch zwei Seiten in mir, die ich immer als gegensätzlich empfunden habe, endlich zu einer Einheit verschmelzen können. 🙂


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