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Wieso das Nichts so wertvoll ist

Eine Horoskopzeichnung besteht größtenteils aus leerem Raum.
Zwischen allem, was du hörst, ist Stille.
Der Raum, in dem du dich gerade befindest, enthält mehr Nichts als Etwas.
Egal, wo wir sind und was wir tun, es ist immer mehr Nichts als Etwas da.

Und dennoch nehmen wir dieses Nichts, den leeren Raum, nicht wahr. Unser Verstand ist auf Dinge ausgerichtet. Und Nichts ist Nothing, No-thing, kein Ding.

Und gerade weil es kein Ding ist, ist es so konstant. Jedes Ding hat einen Anfang und ein Ende (die Wurst hat sogar zwei – okay, der war flach. 😀 ), und hat Eigenschaften, die man benennen kann.

Aber das Nichts ist einfach nur … Nichts. Es ist aber auch Frieden, Stille, einfach Anwesenheit. Es ist kein „toter“ Raum, sondern lebendig und bewusst. Aber auf eine stille und unbewegte und sehr sehr subtile Art.

Raumbewusstsein erfahren

Wenn das Bewusstsein vom Verstand beherrscht wird, ist es punktuell ausgerichtet, das heißt auf eine Sache oder ein Thema oder eine Person. Das macht es eng.

Wenn du das Nichts mit in dein Bewusstsein nimmst, wechselst du automatisch ins Raumbewusstsein. Nimm dir fünf Minuten Zeit für eine kleine Übung, wenn du magst:

  • Schaue dich in dem Raum, in dem du gerade bist, um.
  • Nimm nicht nur dir Dinge wahr, sondern auch den vielen leeren Raum dazwischen.
  • Und auch den leeren Raum um dich herum und über dir.
  • Halte einen Moment lang deine entspannte Aufmerksamkeit auf der Leere, dem Nichts, das alle Dinge in dem Raum – einschließlich dir – enthält.
  • Verändert sich dein Befinden?

Mir geht es so, dass ich mich friedlicher, entspannter und „ganzer“ fühle.

Das, was für den Verstand Nichts und Leere ist, ist der Ursprung aller Dinge. Alles entsteht aus dem Nichts und fällt irgendwann wieder in das Nichts zurück. Das Nichts, diese Stille, bleibt ewig und unveränderlich.

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