Wieso wir das Leben in Zyklen denken sollten

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Die meisten Menschen stellen sich ihr Leben von der Geburt bis zum Tod als eine lineare Zeitlinie vor. Die Astrologie lehrt uns aber, dass wir unser Leben in Zyklen denken sollten.

Im Horoskopkreis geht es immer um Zyklen – kurze, längere und ganz lange. Beispielsweise dauert der Lauf des Mondes durch alle 12 Sternzeichen immer 28 Tage, und dann geht es wieder von vorne los. Die Sonne wiederum benötigt genau ein Jahr. Wenn du Geburtstag hast, steht die Sonne jedes jahr wieder dort, wo sie am Tag deiner Geburt stand.

Diese kürzeren Zyklen stehen eher für kleine und alltäglichere Entwicklungen, während die langen Zyklen größere Lebensthemen und -phasen umspannen.

Saturn-Wiederkehr

Saturn benötigt beispielsweise 29,5 Jahre, bis er einmal um deinen Horoskopkreis gewandert ist und wieder dort ankommt, wo er zum Zeitpunkt deiner Geburt stand.

Das nennt man die Saturn-Wiederkehr und die ist ein wesentlicher Wegmarker in unserem Leben, an dem wir wichtige Grundsteine für die Zukunft legen. Erinnerst du dich, was bei dir in diesem Alter so los war? Ich wurde damals mit meiner Tochter schwanger. 🙂

Die zweite Saturn-Wiederkehr gibt es dann 29 Jahre später, also mit 58 oder 59 Jahren. Auch das ist nochmal ein wesentlicher Zeitpunkt im Leben, an dem das Bisherige auf den Prüfstand kommt und vieles neu ausgerichtet wird.

Und die, die ganz lange leben, starten dann weitere 29 Jahre, mit 88 bei der dritten Saturn-Wiederkehr nochmal durch.

Es gibt kein Ankommen

Es gibt viele weitere Zyklen, es gibt kein Ankommen … Es ist einfach nur das Leben, das sich immer wieder neu entfaltet. Neue Anlagen und Anteile unserer Persönlichkeit, die sich ausdrücken.

Ich finde es schön, das Leben in Zyklen zu denken. In der linearen Zeitachse erscheint das Leben als etwas, das stetig aufeinander aufbaut. Ein „Zurückfallen“ wird als Scheitern empfunden.

Wenn wir das Leben dagegen zyklisch betrachten, ist es ganz normal, dass wir immer wieder auf „Los“ zurückmüssen bzw. dürfen. Es ist ganz normal, immer wieder Anfänger und unwissend zu sein, wenn sich neue Lebensthemen und -bereiche entfalten.

Und wir lassen den Ballast der vorangegangenen Jahre leichter los. Alles hat seine Zeit und wir können voll und ganz im jetzigen Zyklus leben.

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